Residence National Interlaken
Geschichte des Hauses

Die Geschichte

• 1836 baute die Familie Wyder auf dem Grundstück Nr. 1002 ein Wohnhaus mit 3 Ladenlokalitäten im Erdgeschoss. Seit dann ist die Liegenschaft als „Wohn- und Geschäftshaus“ im Grundbuch eingetragen

• 1864 erstellte die Familie Wyder einen Anbau mit Fremdenzimmern und nannte den Betrieb „HAUS WYDER“

• 1906 wurde die Liegenschaft erneut vergrössert und erhielt den Namen „PENSION WYDER“

• 1933 wurde die Liegenschaft in eine Familien AG mit dem Namen „National & City AG“ umgewandelt. Aus der „Pension Wyder“ wurde das „Hotel National“

• 1950 wurde diese AG von Herrn und Frau Jack & Christine Werder übernommen

• 1967 geschah der „Fassadenmord“ mit dem Abriss der alten Belle Epoche Fassade und dem Erstellen der „hochmodernen“ Aluminiumfassade. Dieser Vorgang wurde durch den Bau des „Metropole“ Hotels ausgelöst.
In dieser Dekade wurde alles was nach USA (mit Beton & Glas) aussah, als zeitgemäss betrachtet.

• 1982 wurde die „National & City AG“ (und damit das Hotel National) durch die Familie Hans & Anny Kübler von Frau Christine Werder käuflich übernommen.

• 1999 wurde die alte „National & City AG“ durch die neu gegründete „Hotel National Interlaken AG“ abgelöst.



• Der Verwaltungsrat der „Hotel National Interlaken AG“ besteht zum heutigen Zeitpunkt aus folgenden Personen:

- Christian Bütigkofer, Spiez
- Dr. Reto Tschan, Thun
- Peggy Kübler, Thun
- Hans Kübler, Interlaken

Der Verwaltungsrat wird in diesem Projekt von einem langjährigen Freund der Familie und des Hauses, sowie ehemaligem Verwaltungsrat „der ersten Stunde“ der „Hotel National Interlaken AG“ unterstützt, der in der Funktion eines Delegierten des Verwaltungsrates Sonderaufgaben übernimmt:
- Beat Trinkler, Gutenswil



Idee Résidence
Hans Kübler stellte Stammgästen aus Basel, die nach der Pensionierung unbedingt nach Interlaken ziehen wollten, seine umgebaute Direktions-wohnung im 4. Stock zur Verfügung, und so konnte das Ehepaar 1999 im National Einzug halten. In der Folge erbrachte das Hotel weiterhin alle Dienstleistungen, wie sie die neuen Mieter auch als Hotelgäste bezogen hatten, und stellte diese jeweils am Monatsende in Rechnung.

Bei einer Verwaltungsratssitzung war wieder einmal Thema: Rückläufige Buchungsnachfragen – Krisenerscheinungen – Preisdumping anderer Hotels – Zwang zum Dienstleistungsabbau etc.

Dabei fiel von Peggy Kübler die Bemerkung: „Bäbl, das Beste wäre, wir hätten das Haus voll von W......’s“ (Name der Mieter). Dieser Einwurf entfachte ein „Brain Storming“ der besonderen Art, und so war der 1. Nagel eingeschlagen.

Daraus entwickelte sich folgende Idee:
Eine Seniorenresidenz mit 2 – 5 Zimmerwohnungen, in der auch 3 Ferienwohnungen/Hotelsuiten mit einem einmaligen Marketingkonzept erstellt werden sollte unter dem Motto:

Genuss- und stilvolles Wohnen „joie de vivre“

zu zahlbaren Preisen und Pflege sozialer Kontakte.

Im April 2004 bestand ein fertiges Projekt in dem die Renovation der bestehenden Fassade vorgesehen war. Bei der Eingabe des Projektes bei der Gemeinde kam der Wunsch auf Wiederherstellung der alten Fassade auf. Die Gemeinde, sowie die Denkmalspflege zeigten grosses Interesse daran, die Belle Epoche Fassade zu rekonstruieren, denn von der ursprünglichen Fassade war und ist nichts mehr unter dem Aluminium vorhanden.

Nach langen Verhandlungen hat sich die „Hotel National Interlaken AG“ im Sommer 2004 entschlossen, das Projekt zu ändern und die Rekonstruktion der Fassade in die Tat umzusetzen.

Wohnungsreservationen, die zu diesem Zeitpunkt bereits vorhanden waren, wurden in der Folge zurückgezogen.

Im September 2004 kam die Immobilienfirma Martha Ruf aus Unterseen, die vom Verwaltungsrat einen Exklusivverkaufsauftrag erhalten hatte, mit der neuen Verkaufsdokumentation auf den Markt.

In der AEK 1826 (Amtsersparniskasse Thun) fanden wir eine Bank, die unserer Vision Glauben und Vertrauen schenkte, und die uns einen Baukredit zu vorteilhaften Bedingungen zusprach und sich in der Folge als sehr loyal zeigte.

Durch freundschaftliche Beziehungen kamen wir auf das Architekturbüro Messerli Architekten + Planer AG in Belp. Deren Inhaber Fred Messerli liess sich von unserer Résidence-Idee begeistern.
Mit unerhörtem Einsatz seines gesamten Teams trieb er die Planungsarbeiten voran und schuf die technischen Voraussetzungen, um mit dem Umbau beginnen zu können.

Dieser begann am 7. Februar 2005 mit der Einrüstung des Gebäudes.

Der Einzug der ersten Käufer begann im August 2006.

Das neue wurde zur Pacht ausgeschrieben, und mit Herrn Arthur Hanselmann fanden wir die Person, die sich mit unserer Philosophie zu 100% identifizierte, die als wichtigen Bestandteil folgende Schwerpunkte beinhaltet:

o Erbringung aller Dienstleistungen der Hauswirtschaft eines Hotelbetriebes wie: Bettenmachen, Putzen, Waschen der Tisch-, Bett-, Frotté-, Küchen- und Privatwäsche

o Die Möglichkeit der Einnahme sämtlicher Mahlzeiten, sei es im Restaurant oder in der Wohnung (speziell in Krankheitsfällen)

o Bereitstellung eines Fahrdienstes mit dem Résidence-Fahrzeug. (Abholen von Geschäften mit vollen Einkaufstaschen, Besorgung von Einkäufen, Arztbesuche etc.)

o Bargeldloser Zahlungsverkehr – monatliche Rechnungsstellung durch die Verwaltung

Gewerberäumlichkeiten
Im Erdgeschoss wurden attraktive Ladenlokalitäten geschaffen die alle entweder verkauft oder langfristig vermietet wurden.
hk/feb.07